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Erlebnistag 2017

Kurz vor den Herbstferien hatten wir Wohngruppen die M√∂glichkeit, einen Tag frei zu gestalten. Die Kinder und Jugendlichen mussten nicht zur Schule, daf√ľr kamen die Lehrpersonen zu uns in die Gruppen. Jede Wohngruppe war frei in der Wahl ihrer Aktivit√§t und die Lehrpersonen wurden von unserer Internatsleiterin gleichm√§ssig in die einzelnen Gruppen eingeteilt. Von Wandern √ľber Schatzsuche bis hin zu Foxtrail reichten die Ideen f√ľr diesen Tag.

In unserer Gruppe, der Gruppe Wiedehopf, heckten wir etwas ganz Besonderes aus. Wir wollten zusammen Kochen und Essen. Unsere Praktikantin erhielt den Auftrag, den Tag zu planen und die F√§den in der Hand zu behalten. Wir einigten uns in der Folge darauf, dass wir uns in kleine Gr√ľppchen aufteilen und jeweils einen Gang des Menus vorbereiten. Unsere Praktikantin leistete viel Vorarbeit. Sie erstellte den Budgetantrag, schaute, dass wir am Erlebnistag vier Wohngruppen mit je einer eigenen K√ľche und Speiseecke nutzen konnten, sie erstellte die Lose f√ľr die Gruppenzuteilung und organisierte auch die Auslosung. Zwei Wochen vor dem Erlebnistag war es dann soweit, mittels Los wurden erst die Kinder und Jugendlichen einem Teammitglied zugeteilt. In der zweiten Runde wurden die Lehrpersonen zugeteilt und in der dritten Losrunde entschied sich dann noch, welche Gruppe welchen Gang zubereiten durfte.

Bis zum Erlebnistag mussten die einzelnen Gruppen ihren Gang bestimmt haben. All dies geschah unter h√∂chster Geheimhaltungsstufe. Niemand durfte etwas verraten und alle versuchten herauszufinden, was die anderen Gruppen planten. Am Tag X starteten wir¬† mit einem gemeinsamen Fr√ľhst√ľck in der Gruppe Wiedehopf, danach erhielt jedes Team ihr Couvert mit dem zugeteilten Geld zum Einkaufen und bis um 12.30 Uhr wurde in vier K√ľchen eifrig gebacken, gekocht und dekoriert.



 
Den Ap√©ro konnten wir bei sch√∂nstem Wetter draussen geniessen. Es gab Sushi, Bl√§tterteiggeb√§ck, Gem√ľse mit Dippsaucen und alkoholfreien Holunderdrink aus sch√∂n dekorierten Gl√§sern.

 


F√ľr die Vorspeise wechselten wir in die Gruppe Schwalbe. Hier wurden wir von der eleganten vierk√∂pfigen Kochmannschaft mit einem Getr√§nk auf Holunderbasis empfangen. Wir durften am sch√∂n dekorierten Tisch Platz nehmen und eine Variation von Salat mit Granatapfel, Melonen-Rohschinkenschiffchen und selbstgemachten Kartoffelchips probieren.¬†¬† ¬†

 


Sp√§tzli, Rotkraut und Z√ľrcher H√§hnchen an einer Marroni-Apfel-Sauce waren die Komponenten des Hauptganges. Auch hier war der Tisch herbstlich dekoriert.

 
  

Nach so viel Essen brauchten wir alle eine Pause. Bevor es dann noch zum finalen Dessert ging, spielten wir Verschiedenes draussen auf unserem grossen Spielplatz.

Zum Dessert gab es, von den J√ľngsten zubereitete Schokoladenmousse mit Zitronenkuchen. Sie nannten die Kreation ‚ÄěSchoggimuus mit Zitronenk√§se‚Äú.



 




Gruppe Wiedehopf

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Körper-Kunst

Die M√§dchen der Gruppe M√∂we w√ľnschten sich ein Bodypainting auszuprobieren. So machten wir uns im Team schlau, wie wir dies mit den M√§dchen umsetzen k√∂nnen.

Mit Hilfe des Internets fanden wir hautvertr√§gliche Farben, welche als ‚ÄěSpecial Effect‚Äú im Dunkeln - mit Schwarzlicht - leuchten. Wir einigten uns im Team, diese Farben zu bestellen und die M√§dchen mit dem ‚ÄěSpecial Effect‚Äú zu √ľberraschen. Gemeinsam mit den M√§dchen planten wir einen Donnerstag-Abend, an dem wir ihren Wunsch durchf√ľhren werden.
Die M√§dchen konnten es kaum erwarten und als es dann so weit war, war die Freude gross. Wir besprachen im Voraus die Regeln und an was sie sich zu halten haben. Dann belegten wir den Boden mit Blachen, damit sie ihren k√ľnstlerischen Malereien freien Lauf lassen konnten. Sie sassen im Kreis und begannen sich zu bemalen. Jedes M√§dchen auf seine eigene Art, mit seinen eigenen Vorstellungen an die K√∂rperkunst. Sie nahmen sich viel Zeit daf√ľr und gaben sich auch gegenseitige Tipps. Die Stimmung war sehr entspannt und ausgeglichen.

Nachdem die M√§dchen die ‚ÄěK√∂rper-Kunstwerke‚Äú fertig gestellt hatten, verk√ľndeten wir Ihnen, dass noch eine √úberraschung anstand. Sie waren alle sehr gespannt und als wir das Licht ausschalteten, fragten sie nach, was wir vorhaben. Als dann das Schwarzlicht anging, konnten sie es kaum fassen und begutachteten sich, begeistert und erstaunt, gegenseitig. Wir stellten einen Spiegel auf, in dem sich jedes M√§dchen, mit seiner angemalten K√∂rperkunst, genau betrachten konnte. Sie √§usserten immer wieder fasziniert zu sein und konnten die Blicke voneinander gar nicht mehr abwenden. Wir liessen dann noch Musik an, wozu sie sich begeistert im Rhythmus bewegten.

   

Die Überraschung scheint uns gelungen zu sein und so fragten sie schon nach dem nächsten Mal……..
Gruppe Möwe

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